Eine Trauerkarte schreiben

Viele Menschen zögern, weil sie nicht wissen, was sie schreiben sollen. Dabei kommt es nicht auf schöne Worte an. Eine Karte zeigt: Ich denke an dich.

Was hineingehört

  • Eine Anrede, so wie Sie den Menschen sonst auch ansprechen.
  • Ihre Anteilnahme in einem Satz, zum Beispiel: „Die Nachricht vom Tod Ihrer Mutter hat mich sehr traurig gemacht.“
  • Eine persönliche Erinnerung, wenn Sie den Verstorbenen kannten: ein Erlebnis, eine Eigenschaft, ein Satz, der Ihnen geblieben ist.
  • Ein Angebot, wenn Sie es ernst meinen: „Wenn ich etwas für Sie tun kann, rufen Sie mich bitte an.“
  • Ein Gruß, etwa „In stiller Anteilnahme“ oder „In Gedanken bei Ihnen“.

Was Sie besser vermeiden

Sätze wie „Die Zeit heilt alle Wunden“ oder „Er hat es jetzt besser“ meinen es gut, trösten aber selten. Vergleiche mit eigenen Verlusten helfen meist auch nicht. Schreiben Sie lieber weniger, dafür ehrlich.

Form und Zeitpunkt

Am persönlichsten ist eine handgeschriebene Karte. Schicken Sie sie möglichst in den ersten ein, zwei Wochen. Und wenn es später wird: Eine Karte, die spät kommt, ist besser als keine.


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